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Website-Redesign ohne Verlust der Google-Positionen

Nikola CerićGründer & Geschäftsführer, Manage IT

Ein Redesign kann Jahre SEO-Arbeit löschen, wenn es blind gemacht wird. So frischen Sie die Website auf und behalten Positionen und Traffic.

Das schlimmste Redesign-Szenario: Sie bestellen eine neue, schönere Website — und der Google-Traffic fällt über Nacht um die Hälfte oder mehr. Das passiert überraschend oft und fast immer aus demselben Grund: Die URLs (Seitenadressen) ändern sich, und die alten werden nicht auf die neuen umgeleitet.

Google hat über Jahre Vertrauen in die alten Adressen Ihrer Website aufgebaut — es wusste, dass dort relevanter Inhalt existiert, und rankte ihn entsprechend. Wenn diese Adressen plötzlich ohne Erklärung aufhören zu existieren, behandelt Google das, als sei der Inhalt verschwunden, und die Positionen stürzen mit ihm ab.

Wie man das vermeidet — Mapping vor der Migration

Bevor die neue Website live geht, erstellen Sie eine vollständige Liste aller bestehenden URLs der alten Website und ihrer aktuellen Suchpositionen (leicht aus der Google Search Console zu ziehen).

Behalten Sie wertvolle Adressen, wo immer möglich — wenn eine alte Seite für ein bestimmtes Keyword gut rankt, gibt es keinen Grund, ihre Adresse zu ändern, nur weil Sie das Design ändern.

Wo eine Adressänderung sein muss (z. B. bei geänderter Seitenstruktur), richten Sie 301-Umleitungen von jeder alten Adresse zur entsprechenden neuen ein — 301 heißt „dauerhaft umgezogen“, und Google überträgt den angesammelten Wert der alten Seite auf die neue.

Bewahren Sie Titel, Meta-Beschreibungen und den Textinhalt, der gut gerankt hat — ein Redesign ändert das Aussehen, es muss nicht die Wörter ändern, die in der Suche nachweislich funktioniert haben.

Technische Details, die leicht vergessen werden

Die sitemap.xml muss mit den neuen Adressen aktualisiert und nach der Migration erneut in der Search Console eingereicht werden.

Canonical-Tags (die Google sagen, welche die „Haupt“-Version einer Seite ist, wenn mehrere ähnliche existieren) müssen auf der neuen Website korrekt gesetzt sein, nicht falsch von der alten kopiert.

Interne Links innerhalb der Website (Menü, Footer, Links in Artikeln) müssen zu den neuen Adressen führen, nicht zu den alten, die jetzt umleiten — Umleitungsketten verlangsamen die Website und verlieren einen Teil des SEO-Werts.

Was nach der Veröffentlichung zu beobachten ist

Beobachten Sie den Indexierungsfehler-Bericht in der Google Search Console in den ersten zwei Wochen nach der Migration täglich — meldet Google, dass eine wichtige Seite einen Fehler liefert, muss das dringend behoben werden, bevor sie ihre Position verliert.

Prüfen Sie manuell, dass die Schlüsselseiten (die mit dem meisten Traffic und den meisten Anfragen) weiterhin korrekt funktionieren und für dieselben Keywords in der Suche erscheinen wie zuvor.

Ein leichter, vorübergehender Traffic-Rückgang nach der Migration ist normal, während Google neu crawlt und seinen Index aktualisiert — ein völliges Verschwinden des Traffics oder ein Rückgang über die Hälfte ist ein Zeichen, dass etwas nicht richtig gemacht wurde, und verlangt dringende Untersuchung.

Fazit

Ein Website-Redesign muss nicht den Verlust von Jahren SEO-Arbeit bedeuten — mit sorgfältigem Mapping der alten Adressen, 301-Umleitungen und Beobachtung nach der Veröffentlichung kann die neue Website die Positionen der alten behalten oder sogar verbessern. Der Schlüssel ist, die Migration als technisches Projekt mit klaren Schritten zu behandeln, nicht als „verschieben wir einfach die Dateien und schauen, was passiert“.

Nikola Cerić

Gründer & Geschäftsführer, Manage IT

Mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung — im eigenen Unternehmen und in großen IT-Firmen des Balkans.

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